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"Bauten der Mameluken" in Jerusalem

Sehenswürdigkeiten im arabischen Altstadtviertel von Jerusalem

Die Bilder sind vergrößerbar.


Kurze Information

Im südlichen arabischen Viertel befinden sich eine Reihe von mamelukischen Bauten mit sehenwerten Fassaden.

In diesem Dokument werden die Bauten in der Reihenfolge von Norden nach Süden beschrieben (siehe interaktive Karte).



Hammam el-Ayn Hammam esh-Shifa Imaret von Haseki Sultan Khan es-Sultan Madrasa Arghuniyya Madrasa Jawhariyya Madrasa Mawardiyya Madrasa Muziriyya Oberstes Islamisches Gerichtd-Din Osmanische Brunnen Ribat Alaa ed-Din Ribat Bayram Jawish Ribat Kurd Ribat Mansuri Serai es-Sitt Tunshuq Suq el-Qattanin Turba Barakat Khan Turba es-Sitt Tunshuq Turba Kilaniyya Turba/Madrasa Tashtamuriyya Turba/Madrasa Taziyya Turba Jaliqiyya Turba Turkan Khatun Turba Sadiyya Ribat Nisa Madrasa Tankiziyya Deutsch-Lutherische Erlöserkirche



Ausführliche Information


Die Tour durch das mamelukische Viertel

Wer ca. 45 Minuten in der Altstadt von Jerusalem erübrigen kann und Freude an arabischer Architektur hat, dem sei ein Gang durch das südliche arabische Viertel empfohlen.

Die Tour ist zwar nicht der Hit, aber die Bauten der Mameluken offenbaren eine vergessene Facette von Jerusalems reicher Geschichte. Auch wenn man nur die Fassaden bestaunen kann, die in den vergangenen Jahrzehnten restauriert wurden, vermitteln sie einen guten Eindruck vom Glanz vergangener Zeiten.



Bauten der Mameluken

Es bleibt ein Geheimnis, warum die Kreuzfahrer nicht nahe an die Tempelmauern herangebaut haben. So blieb über lange Zeit das Areal westlich und nördlich des Tempelberges ein Brachland. Erst als die Mameluken (1250-1517) kamen, füllte sich das Gelände mit Gebäuden. Die neuen Herrscher über Jerusalem errichteten Religionsschulen und Pilgerherbergen, bis das ganze Viertel westlich und nördlich des Haram-Bezirks von glattbehauenem Stein in rot, weiß und schwarz leuchtete. Die strengen Muster haben bis heute ihre Würde behalten. Manche Straßen haben sich kaum verändert, denn sie liegen abseits und werden kaum von Fremden betreten.

Die meisten Häuser sind heute Wohnhäuser und daher für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Ein Blick durch ein offenes Tor ist meist alles, was man erwarten darf. Eine Ausnahme bildet das Ribat Mansuri, in deren Halle man auch als Besucher hineingehen kann.

Zum Glück ist aber der interessanteste Teil eines mamelukischen Gebäudes die geschmückte Fassade. Sie hat normalerweise nur eine Tür, die von einer sehr viel größeren Nische betont wird. Die Dekoration der Türnische ist detailreich und das Mauerwerk wird von wechselnde Bänder von rotem, cremefarbenem und manchmal auch schwarzem Stein belebt.

Im Rahmen einer Altstadtrenovierung wurden in den vergangenen Jahren diese Gebäude von Grund auf hergerichtet, um für die Einwohnern moderne Wohnräume zu schaffen. Bei diesen Aktionen wurden z.T. auch die Fassaden gereinigt und hergerichtet.



Die Brunnen

Hin und wieder stößt man in diesem Viertel auf Brunnen. Sie alle sind osmanisch und stammen aus dem 16. Jahrhundert.




Serai es-Sitt Tunshuq (Palast erbaut 1388 n.Chr.)

An der Aqabat at-Takiya-Straße befindet sich auf der südlichen Seite die sehr verfallene Fassade des ominösen Palastbaus "Serai es-Sitt Tunshuq".

Die Dame Tunshuq war eine türkische oder mongolische Sklavin, die ins Ausland gehen mußte. Es gelang ihr, genügend Geld mitzubringen, um diesen Palast 1388 zu errichten, in dem sie bis zu ihrem Tod im Juli 1398 lebte.

Heute gibt der Bau als arabisches Waisenhaus 150 Buben Arbeit und Unterkunft.

Weitere Bilder des Serai es-Sitt Tunshuq


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Turba es-Sitt Tunshuq (Grabmal erbaut 1398 n.Chr.)

Sechs Jahre vor ihrem Tod ließ die Dame Tunshuq auf der anderen Straßenseite, dem Palast direkt gegenüber, ihr Mausoleum errichten.

Neben dem Mosaik der Türfüllung, das sich von dem gegenüber zart unterscheidet, achte man auf die Gewölbesteine in schwarz, weiß und rot. Hinter den beiden vergitterten Fenstern befindet sich die Grabstelle.

Weitere Bilder des Turba es-Sitt Tunshuq


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Imaret von Haseki Sultan (erbaut um 1550 n.Chr. [Suppenküche])

Direkt östlich an das Ostportal des Serai schließt sich ein weiterer Eingang an.

Der Eingang gehört zu einem großen Komplex, den die Lieblingsfrau Frau von Suleiman dem Großen, Roxelana, auch genannt Haseki Sultan, erbauen ließ.

Nach dem Tod von Haseki Sultan war hier eine soziale und religiöse Stiftung untergebracht.

Im 19. Jh. wurde der Bau die Residenz des ottomanischen Gouverneurs von Jerusalem.

Heute ist hier eine Schule für arabische Waisenkinder untergebracht.

Weitere Bilder des Imaret Haseki Sultan


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Madrasa Mawadriyya (erbaut um 1550 n.Chr.)

Zwischen dem Imaret Haseki Sultan und dem Ribat Bayram Jawisch steht die hohe Frontfassade der Madrasa Mawardiyya.

Diese theologische islamische Kollegium wurde Direkt östlich an das Ostportal des Serai schließt sich ein weiterer Eingang an.

Weitere Bilder der Madrasa Mawardiyya


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Ribat Bayram Jawish (Hospiz erbaut 1540 n.Chr.)

1540 stiftete der osmanische Emir Bayram diesen Bau dem Haram als Pilgerherberge.

Direkt gegenüber steht das "Maktab Bayram Jawish", eine Schule für Waisenkinder. Die beiden Gebäude wurden durch Brücken, die über die Straßen führen, verbunden.

Weitere Bilder des Ribat Bayram Jawish


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Ribat Alaa ed-Din el-Basir (Herberge erbaut 1267 n.Chr. - früheste Gebäude der Mameluken)

Der Erbauer dieses Pilgerhospizes war der mamelukischer Emir, Alaa ed-Din al Basir, berühmt für seine Weisheit.

Dies ist der erste mamelukische Bau in Jerusalem und zeigt noch wenig typische mamelukische Bauelemente.

Weitere Bilder des Ribat Alaa ed-Din



Ribat Mansuri (Herberge erbaut 1282 n.Chr.)

Der große Mamelukensultan Al-Mansur Qalawun ließ diese große Pilgerherberge errichten, dessen Wohnräume über den Hof zu erreichen sind.

Der Eingang ist großzügig gestaltet und hat die typisch mamelukischen eingestellten Bänke. Die Grundstruktur des Eingangs ähnelt dem gegenüberliegenden Ribat Alaa ed-Din el-Basir, läßt aber eine Weiterentwicklung erkennen: Der weite Spitzbogen zeigt bichrome Steine, auch der tragende Sturz über dem Tor, allerdings wurde noch nicht verzahnt.

Weitere Bilder des Ribat Mansuri


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Oberstes Islamisches Gericht

Der Säuleneingang stammt aus der englischen Mandatszeit. Im ersten Stock kann man die Erlaubnis für die Besichtigung der verschlossenen unterirdischen Bezirke des Haram einholen, sie wird aber nicht immer gegeben.



Madrasa Jawhariyya (Koranschule erbaut 1440 n.Chr.)

Der Gründer dieses islamischen Kollegiums war ein abessinischer Eunuch.

An diesem Gebäude ist besonders bemerkenswert, wie sehr es dem Erbauer um die direkte Verbindung zum Haram ging. Um sie zu erreichen, mußte er sein Gebäude über die einstöckige Herberge Ribat Kurd nebenan bauen.

Weitere Bilder der Madrasa Jawhariyya


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Madrasa Muzhiriyya (Koranschule erbaut 1480 n.Chr.)

Abu Bakr Muhammad ibn Muzhir war acht Jahre Kanzleiminister für Ägypten gewesen, als er 1480 n.Chr. dieses theologische Lehrhaus in Jerusalem errichten ließ.

Um eine direkte Verbindung zwischen seiner theologischen Schule und dem Tempelberg herzustellen, verlängerte er den zweiten Stock über das Lehrhaus der Madrasa Arghuniyya hinweg.

Bilder der Madrasa Muzhiriyya


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Ribat Kurd (Herberge erbaut 1293 n.Chr.)

Die Bescheidenheit dieses einstöckigen Hospizes läßt einen wenig bemittelten Begründer vermuten. Sayf ed-Din (er war Kurde von Geburt) war zu dieser Zeit nur Mundschenk. Sein Aufstieg begann erst zwei Jahre später.

Als er an der Spitze eines Angriffs gegen die Tataren bei Horns 1299 fiel, hatte er es bis zum Gouverneur von Tripolis (Libanon) gebracht.

Man kann das Gebäude unbehindert betreten, aber neuere bauliche Veränderungen machen den Besuch leider wenig lohnend.




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Turba/Madrasa Arghuniyya (Mausoleum und Koranschule erbaut 1358 n.Chr.)

Die Koranschule und das Mausoleum sind nach ihrem Erbauer, dem Gewandmeister Amir Arghun el-Kamili, benannt.

Das Gebäude liegt am Ende der Straße, die zum Eisentor führt, direkt südlich. Die Bauinschrift über dem Portal gibt als Baujahr 1358 n.Chr. an.

Weitere Bilder der Turba/Madrasa Arghuniyya


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Suq el-Qattanin (Baubeginn zur Zeit der Kreuzfahrer)

Ein großes Tor führt von der Talstraß (Tariq el-Waad) zu einer langen Markthalle, dem Suq el-Qattain, dem Baumwollhändlermarkt.

Der westliche Teil ist älter und stand ursprünglich frei. Dieser westliche Teil des Marktes wurde von den Kreuzrittern erbaut und Mitte des 14. Jhs. von den Mameluken erweitert. Sie verlängerten den Markt nach Osten bis zum Haram. Das heutige Marktgebäude ist fast 100 Meter lang und beherbergt im Erdgeschoß ca. 50 Läden. Darüber befinden sich Wohnungen.

Möglicherweise hat Tankiz auch die beiden öffentlichen Bäder bauen lassen, die man heute durch ein Tor in der Mitte der Halle erreichen kann: Hammam el-Ayn und Hammam esh-Shifa.

Bilder des Suq el-Qattanin

Bilder der Bäderanlagen (Hammam el-Ayn und esh-Shifa)




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Khan es-Sultan (erbaut 1386 n.Chr.)

Am westlichen Ende der Kettenstraße (Tariq Bab es-Silsilah) führt von der Straße ein ca. 20 Meter langer gewölbter Eingang in einen großen Hof.

Früher früher gab es hier rundherum Läden, deren Einnahmen zur Erhaltung des Tempelberges bestimmt waren.

Der heutige Name erinnert an den Gründer, den Sultan Barquq.

Weitere Bilder des Khan es-Sultan


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Madrasa/Turba Tashtamuriyya (Koranschule und Mausoleum erbaut 1382 n.Chr.)

Der Emir Tashtamur wurde 1382 nach Jerusalem verbannt, wo er sofort mit dem Bau seines Grabmals begann, an das sich eine juritisch-theologische Koranhochschule anschloß. Zwei Jahre später (1384) wurde er dort zur Ruhe gebettet, 1393 wurde sein Sohn Ibrahim neben ihm bestattet. Ein Durchgang neben dem Grab führt zu einem prächtigen, kreuzförmig angelegten Kollegium.

Die Fassade besteht aus den drei Läden, dem hohen Eingangstor, den beiden Fenstern des Grabmals, einem eleganten Balkon (sog. Mashrabiyya) und dem Brunnen.

Weitere Bilder der Turba / Madrasa Tashtamuriyya


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Turba Kilaniyya (Qubbat Dschamal ad-Din Pahlavan) (Grabmal erbaut 1352 n.Chr.)

Diese Turba ist ein mamelukisches Mausoleum in seiner vollendeten Form.

Der Emir Ibn as-Sahib Kilan (von daher der Name Turba Kilaniyya) ordnete den Bau dieses Grabmales an.

Der Bau ist sehr symmetrisch gestaltet.

Hinter den beiden vergitterten Fensterpaaren, eines rechts und eines links der Eingangstüre, liegt jeweils die Grabkammer, unter ihnen liegen niedrige Krypten für die eigentlichen Bestattungen.

Um den Bau für jedermann als Mausoleum erkennbar zu machen, wurden die Fensterzonen entsprechend gestaltet.

Weitere Bilder der Turba Kilaniyya


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Turba/Madrasa Taziyya (Mausoleum und Koranschule erbaut 1362 n.Chr.)

Direkt östlich an die Turba al-Kinaniyya schließt sich die bescheidene mamelukische Koranschule Madrasa Taziyya an.

Taz kam 1361 nach Jerusalem und baute die juristisch-theologische Koranschule mit integriertem Mausoleum. Er verstarb jedoch 1362 noch vor Vollendung des Baus in Damaskus und wurde dort begraben.

Bilder der Turba/Madrasa Taziyya


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Turba Barakat Khan (Grabmal aus dem 13. Jh. und seit 1901 Khalidi-Bibliothek)

Das kleine Gebäude hat eine interessante Geschichte. In den beiden vermauerten Spitzbögen befanden sich einst Hallen aus der Zeit der Kreuzfahrer. Diese Krönung verzierte ursprünglich den Eingang zum Mausoleum des al Amir Barakat Khan.

1390 ließ Mohammed Ibn Ahmad die drei Gräber in die Kreuzfahrerhalle nach Osten verlegen. Die beiden Bögen wurden vermauert und mit der heutigen Tür, einem typischen mamalukischen Nischenportal, einem Brunnen und einem Fenster versehen.

1901 wurde das ehemalige Grabmal in den Lesesaal der Khalidi-Bibliothek umgewandelt. 12 000 Bücher und Handschriften bilden den kostbaren Handschriftenschatz der Familie Khalidi.

Weitere Bilder der Turba Baraka Khan


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Turba Jaliqiyya (Mausoleum erbaut um 1300 n.Chr.)

In der Kettenstraße, unmittelbar vor der Treppe, die zur Talstraße hinunterführt, liegt ein äußerst schlichtes Mausoleum, die Turba Jaliqiyya.

Der Erbauer des Grabmals, Baibars ad-Jaliq as-Salihi verstarb etwa 80-jährig im Jahr 1307.

Weitere Bilder der Turba Jaliqiyya


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Turba Turkan Khatun (Mausoleum erbaut 1325 n.Chr.)

1352 n.Chr. wurde das Grabmal für die mongolische Prinzessin Turkan Khatun errichtet.

Die Fassade ist charakterisiert durch ihre feine Arabesken.

Es fehlt jedoch der repräsentative Eingang, der nicht mehr erhalten ist. Deshalb dient heute das westliche Fenster als Eingang.

Weitere Bilder der Turba Turkan Khatun


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Turba Sadiyya (Mausoleum erbaut 1311 n.Chr.)

Das schlichte Grabmal Turba Sadiyya ist vermutlich eine Stiftung des Emir Sad ad-Din Masud und stammt aus dem Jahr 1311.

Das typisch mamelukische Nischenportal hat zwei eingestellte Bänke und besteht aus bichromen Quaderlagen. Darüber spannt sich eine Stalaktitenkalotte.

Östlich des Eingangs befinden sich die vergitterten Glasfenstern, hinter denen die Kenotaphe stehen.

Weitere Bilder der Turba Sadiyya


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Ribat Nisa (Pilgerherberge erbaut 1310 n.Chr.)

Der schlichte Bau an der Nordseite des Kettentorplatzes ist die Ribat en-Nisa, eine Herberge für muslimische Pilgerinnen.

Der Bau stammt aus dem Jahr 1310 n.Chr. und wurde von Saif ad-Din Tankiz gestiftet.

Weitere Bilder der Ribat Nisa


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Madrasa Tankiziyya (theologische Kollegium erbaut 1310 n.Chr.)

An der Südseite des Vorplatzes des Kettentores erhebt sich das mächtige Portal der Madrasa Tankiziyya.

Saif ad-Din Tankiz stiftet diese älteste Rechtsschule der Hanafiten in Jerusalem.

Seit 1967 ist das Gebäude eine israelische Polizeistation.

Weitere Bilder der Madrasa Tankiziyya


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Osmanische Brunnen (16. Jhd.)

Eine Reihe von Brunnen (Sabil) schmücken die diversen Gassen. Sie stammen alle aus osmanischer Zeit. Der osmanische Sultan Suleimann der Prächtige investierte viel in den Ausbau der Jerusalemer Wasserversorgung. Es wurden sechs prächtige Brunnen errichtet, dazu Kanäle gebaut und Teiche angelegt.

Brunneninschrift am Kettentorplatz: (CIA II vgl. #112)
"Dieser gesegnete Brunnen wurde gebaut auf Befehl unseres Herrn dem Sultan, dem großen König und dem ehrwürdigen Herrscher, oberster Herrscher der Nationen, dem Sultan der Türken, der Araber und der Perser, Höhepunkt des Islam und der Muslime, Schatten Allahs auf der Welt, Beschützer der beiden gesegneten Heiligtümer, dem Sultan Suleiman, dem Sohn des Sultans Salim Khan: Möge Allah sein Reich und sein Sultantat unsterblich machen und seine Gerechtigkeit und seine Wohltätigkeit. Datum: 4. Januar 1537 (22. Radjab 943 H.)"

Weitere Bilder der osmanischen Brunnen




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Ins Netz gesetzt am 24.07.2012; letzte Änderung am 17.06.2017

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