Home | Theologische Linksammlung | Downloads | Bilder-Galerie Jerusalem | Bilder-Galerie | Webmaster

Der "Garten Gethsemane" am Ölberg in Jerusalem

Sehenswürdigkeiten in Jerusalem



Die Lage des Gartens

Der Garten Gethsemane befindet sich am Fuß des Ölbergs in Jerusalem und ist in zwei Grundstücke aufgeteilt. Ein ca. 50 m x 50 m großes Areal des Gartens liegt direkt nördlich der "Kirche aller Nationen". Dieses Grundstück ist für die alle Besucher zugänglich.

Gegenüber dem Eingang zu diesen Teil des Gartens, also auf der anderen Straßenseite, liegt ein weit größeres Areal des Gartens. Dieses ist jedoch nur für Reisegruppen mit Feier der Messe oder Gottesdienstes zugänglich (muß im vorab bestellt werden).

Im Jahr 1681 wurde der Garten Gethsemane von drei "Kroatischen Ritter des Heiligen Grabes" aufgekauft und später dem Franziskaner Orden geschenkt. Eine Tafel in öffentlichen Garten erinnert an dieses Ereignis.



Biblischer Bezug

Der Garten Gethsemane (auch Getsemani oder Gethsemani; von hebräisch Gath-Schmanim – Garten der Ölpresse oder Ölmühle) ist ein Ort, in welchem nach den Berichten des Matthäus-, Markus- und Lukasevangeliums Jesus Christus in der Nacht vor seiner Kreuzigung betete, ehe er von Judas Ischariot verraten und von römischen Soldaten und den Abgesandten des Hohepriesters verhaftet wurde (vgl. Matthäus 26,36-56; Markus 14,32-52 und Lukas 22,39-46).

Mt 26,36 (LU 2017)

36 Da kam Jesus mit ihnen zu einem Garten, der hieß Gethsemane, und sprach zu den Jüngern: Setzt euch hierher, solange ich dorthin gehe und bete.



Die Olivenbäume im Garten

Schon in biblischen Zeiten war dieses Areal mit Olivenbäumen bepflanzt. Die acht uralten Olivenbäume, die hier stehen, gelten als direkte Nachkömmlinge der Bäume, die zur Zeit von Jesus hier standen.

Als die Römer im Jahr 70 n.Ch. die Stadt Jerusalem und den Tempel zerstörten, hatten sie zu diesem Zweck eine Rampe vom Ölberg zum Tempelberg gebaut, und dafür die Bäume abgeschlagen. Aber auch ein verbrannter oder gefällter Olivenbaum treibt schnell wieder aus, und somit könnten die alten Bäume durchaus die Nachkömmlinge aus biblischer Zeit sein.

Doch das Alter der Ölivenbäume ist umstritten: Manche geben sie mit ca. 2000 Jahren an, andere mit ca. 1000.



Die Grotte von Gethsemane

Unweit nördlich des öffentlichen Gartens Gethsemane liegt die "Kirche des Mariengrabs" und direkt östlich daneben die Grotte von Gethsemane. Man kann sie über einen Durchgang erreichen.

Diese Höhle von rund 19 m Länge, 10 m Breite und bis zu 3,5 m Höhe, erinnert an die Stunden nach dem letzten Abendmahl, als Jesus mit seinen Jüngern hier verweilte. Hier schliefen die Jünger als er sie zurück ließ. Er selbst ging "einen Steinwurf weit" (Lukas 22,41) weg, um in seiner Todesangst den Vater zu bitten, den "Kelch" an ihm vorübergehen zu lassen (Lukas 22,41ff). An der vermuteten Gebetsstätte von Jesus steht heute die "Kirche aller Nationen", auch bekannt als "Todesangstbasilika".

Die Grotte ist mehrmals restauriert worden. Drei Altäre und Wandmalereien von Umberto Nori zieren die Grotte.

Gleich rechts hinter dem Eingang sind zwei Schichten Mosaikböden zu erkennen, die aus byzantinischer Zeit stammen. Ein Gitter bedeckt einen tiefer liegenden Boden, zu dem eine Rinne hinabführt. Vermutlich wurde in der Grotte Olivenöl hergestellt.



Garten Gethsemane


Garten Gethsemane


Garten Gethsemane


Garten Gethsemane


Garten Gethsemane


Garten Gethsemane


Garten Gethsemane


Garten Gethsemane


Garten Gethsemane


Garten Gethsemane


Garten Gethsemane


Garten Gethsemane


Garten Gethsemane


Garten Gethsemane

Weitere Informationen im Internet



| zum Textbeginn |


Copyright (C) 2013 by www.theologische-links.de
Dieses Papier ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt.
URL: http://www.theologische-links.de/downloads/israel/jerusalem_garten-gethsemane.html
Ins Netz gesetzt am 16.05.2013; Letzte Änderung 06.01.2018

Home | Theologische Links | Downloads | Bilder-Galerie Jerusalem | Webmaster