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Das "Kidrontal" in Jerusalem

Sehenswürdigkeiten in Jerusalem

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Das "Kidrontal" ist ein kleines Tal, das den Tempelberg und die Altstadt von Jerusalem im Westen und den Ölberg im Osten voneinander trennt.

Im Abschnitt zwischen Tempelberg und Ölberg wird es auch "Tal Josaphat" genannt. Das Tal Josaphat ist das Tal der Entscheidung, das Tal des Jüngsten Gerichts (Joel 4,1-2; 4,14). Da die Juden am Jüngsten Tag an diesem Ort sein wollen, entstanden am Westhang des Ölberges, der seit 4000 Jahren als Begräbnisstätte dient, große Friedhöfe.

Der Kidron hat keine Quelle und führt nur bis zum Frühsommer Wasser. Von den Arabern wird er "Wadi en-Nar" ("Feuerfluß") genannt. Er sammelt das von den Hängen des Skopusberges, Ölberges und Tempelberges herabströmende Regenwasser. Dieses fließt dann durch das Dorf Silwan. Hier das Flüsschen inzwischen unter die Straße verlegt wurde. Der Kidron windet sich anschließend in tiefen Schluchten durch die Judäische Wüste und am Kloster Mar Saba vorbei, bis er südlich von Qumran das Tote Meer erreicht.

Das Kidrontal wird auch als Tal der Könige bezeichnet, weil David, Salomon und andere jüdische Könige hier begraben sein sollen.

Bedeutende Stätten im und am Kidrontal sind

* das "Mariengrab"

* die "Kirche aller Nationen" im Garten Gethsemane,

* der große jüdische Friedhof am Ölberg,

* das "Grab des Absalom" sowie,

* das "Grab der Bnei Hezir" (Grabmal des Jakobus) und

* das "Grab des Zacharias".






























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Ins Netz gesetzt am 29.12.2011; letzte Änderung am 03.07.2012
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