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Das "Tabor-Haus" in Jerusalem

Sehenswürdigkeiten in der westlichen Jerusalemer Neustadt

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Das "Tabor-Haus" wurde im Jahr 1882 von dem Archäologen, Missionar und Architekt Conrad Schick als Heimat für seine Familie erbaut. Das Gebäude befindet sich bei in der Prophetenstraße 85 (Ha Neviim). Die Fassade ist mit Palmenblätter geschmückt und den geschnitzten griechischen Buchstaben Alpha und Omega.

Conrad Schick (1822-1901) übersiedelte im Alter von 24 Jahren, nachdem er sein evangelisches Theologiestudium in Basel beendet hatte, nach Palästina. Hier gab er jedoch seine gab er seine Berufung als Missionar auf und widmete sich fortan verschiedenen anderen Aktivitäten.

Schick wurde vor allem durch seine 50-jährigen archäologischen Untersuchungen in Jerusalem und Umgebung bekannt. Er arbeitete viele Jahre für den "Palestine Exploration Fund" und veröffentlichte in der Zeitung des Funds. Desgleichen war er für den "Deutschen Palästinaverein" aktiv und schrieb für dessen Zeitschrift.

Schick war eine der wichtigsten Persönlichkeiten im Jerusalem Ende des 19. Jahrhunderts. Sein Grab ist dem evangelischen Friedhof am Berg Zion zu finden.

Wie die Inschrift aus dem Jahr 1882 zeigt, wollte Schick den Namen "Tabor" aus Psalm 89:12 (Luther 84) abgeleitet wissen: "Nord und Süd hast du geschaffen, Tabor und Hermon jauchzen über deinen Namen."

1951 wurde das Tabor-Haus von schwedischen Protestanten erworben, die hier das "Schwedische Theologische Institut" gegründeten.

Das Seminar beherbergt auch eine Judaica-Bibliothek. Es ist die einzige christliche theologische Schule des Landes in der auch Studien über den Judaismus durchgeführt werden.




Tabor-Haus - vergrößerbar



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Conrad Schicks Grab - vergrößerbar


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Ins Netz gesetzt am 31.12.2011; letzte Änderung 07.07.2012

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